Die Gefährdungsbeurteilung ist das zentrale Werkzeug, um Arbeit sicher zu gestalten. Sie beantwortet drei Fragen: Welche Gefährdungen gibt es, wie groß ist das Risiko, und welche Maßnahmen sind nötig. Ohne Gefährdungsbeurteilung sind Schutzmaßnahmen oft zufällig, unvollständig oder rein reaktiv nach einem Unfall.
Wichtig ist: Eine Gefährdungsbeurteilung ist keine einmalige Datei. Sie muss aktuell bleiben. Sie wird angepasst, wenn sich Tätigkeiten ändern, neue Arbeitsmittel eingeführt werden oder Unfälle und Beinaheunfälle zeigen, dass etwas nicht wirkt.
Deine Rolle als Sicherheitsbeauftragter ist nicht, die Gefährdungsbeurteilung allein zu erstellen. Deine Rolle ist, Gefährdungen aus dem Alltag sichtbar zu machen und Rückmeldung zu geben, ob Maßnahmen praktikabel sind und eingehalten werden.